viernes, 16 de marzo de 2012

42 Millionen Menschen fliehen 2010 und 2011


42 Millionen Menschen fliehen 2010 und 2011 vor Naturkatastrophen
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Studie: 2010 und 2011 zwangen Naturkatastrophen in der Asien-Pazifikregion viele Menschen in die Flucht / Folge des Klimawandels.
BANGKOK 
Der Klimawandel treibt nach einer Studie der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) immer mehr Menschen in die Flucht. Stuerme, Ueberschwemmungen, Hitze- und Kaeltewellen hätten in der Asien-Pazifikregion in den vergangenen zwei Jahren 42 Millionen Menschen zeitweise vertrieben, heisst es in einem jetzt vorgestellten Bericht der Entwicklungsorganisation.
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Hoch oben in Thailands Norden brannten wieder einmal die Buschfeuer. Der Smog stoerte den Flugverkehr, die Regierung erwog, Kinder und Kranke aus der Gegend rund um die Touristenhochburg Chiang Rai wegzubringen. Am "Goldenen Dreieck", wo Thailand, Burma und Laos zusammenstossen, brennt es jedes Fruehjahr, wenn die Bauern ihre abgeernteten Reisfelder anzuenden. So schlimm wie dieses Jahr war es selten. Aber erst, als Touristen scharenweise ihre Fluege absagten und Hotelbuchungen stornierten, verbot die Regierung die Braende.

Die selbst verschuldete Umweltkatastrophe in Thailands Norden ist kein Einzelfall. Ob in Kambodscha, Burma, Laos und vor allem China – immer wieder kommt es zu menschgemachten Umweltzerstoerungen. Aber noch lange nicht jedes Desaster der vergangenen zwei Jahre war hausgemacht. Die meisten Katastrophen, so der ADB-Bericht, waren Folgen des Klimawandels, von dem Asien staerker betroffen ist, als alle anderen Teile der Erde. Sechs der am staerksten bedrohten Laender liegen laut ADB im asiatisch-pazifischen Raum: Bangladesch, Indien, Nepal, die Philippinen, Afghanistan und Burma. Auch Thailand, Vietnam und Kambodscha geht es nicht viel besser. Ein Drittel der Menschen dieser am staerksten bevoelkerten Region der Welt lebt nach Angaben der ADB in Hochrisiko-Gebieten. ADB-Vizechef Bindu Lohani, der seit Jahren für eine nachhaltige Entwicklung kaempft, schlug Alarm, als er die Studie vorstellte: Die Regierungen duerften nicht laenger zoegern. Jetzt könnten sie die Gefahren noch begrenzen und die Stroeme der Katastrophen-Fluechtlinge eindaemmen. Lohani liess allerdings keinen Zweifel daran, dass der Kampf gegen die Folgen des Klimawandels teurer wird, als bisher angenommen:
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Allein die Staaten im asiatisch-pazifischen Raum muessten bis 2050 jaehrlich 40 Milliarden US-Dollar aufbringen, wenn sie ein nachhaltiges Zukunftskonzept umsetzen wollen.
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In den Jahren 2009 und 2010 seien allerdings weltweit nur rund 4,4 Milliarden US-Dollar aufgebracht worden.
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Ralf Guenther
Prophet, Visionaer, Berater und Schriftsteller
https://twitter.com/#!/AdamKadmonRalf
http://jesuschristusmessias.wordpress.com


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